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Baumaßnahmen

BOB: Witterungs- und infrastrukturbedingt: BOB-Verkehr südlich von Holzkirchen erneut eingestellt

09.01.2019

Witterungs- und infrastrukturbedingt ist der Zugverkehr der BOB südlich von Holzkirchen erneut eingestellt. Fahrgästen stehen Züge der BOB für die Wartezeiten zur Verfügung (Holzkirchen, Schaftlach, Lenggries, Bayrischzell, Tegernsee). Mitarbeiter der Bayerischen Oberlandbahn GmbH stehen an den wichtigsten Knoten zur Information der Fahrgäste bereit. Busersatzverkehr ab Holzkirchen bis Bayrischzell, Tegernsee und Lenggries in beide Richtungen eingesetzt.

Schnee und Sturm ziehen Fahrgäste und Mitarbeiter der Bayerischen Oberlandbahn GmbH erneut in Mitleidenschaft. Nachdem gestern zunächst wieder alle Strecken frei befahrbar waren, gab es seit 7:00 Uhr des heutigen Tags erneut Einschränkungen im Zugverkehr der BOB. Anhaltender Fall schweren Schnees belastet die Schieneninfrastruktur und Störungen waren die Folge, die den Zugverkehr massiv beeinträchtigten.

Die DB Netz AG, die für die Instandhaltung der Infrastruktur verantwortlich ist, wird nach wie vor der Schneemenge nicht Herrin. Inzwischen hat sie ein Konzept zu Schneeräumung und Vegetationsrückschnitt für die kommenden Tage entwickelt, mit dem zu hoffen ist, dass mindestens ein stabiles Grundangebot an Schienenverkehr sicher gestellt werden kann. Aktuell ist lediglich die Strecke zwischen München und Holzkirchen befahrbar, für die weiteren Streckenverläufe sind Busse als Schienenersatzverkehr eingesetzt.

Aufgrund des Schneefalls und mangelnder rechtzeitiger Räumung kam es seit dem Betriebsstart am Sonntag, 6. Januar, beim Infrastrukturbetreiber DB Netz zu Infrastrukturstörungen im gesamten Oberland. Der Zugbetrieb zwischen Holzkirchen und dem Oberland war schon einmal eingestellt worden. „Es gab schon deutlich heftigere Wintereinbrüche in der Vergangenheit und es konnte trotzdem schnell wieder gefahren werden. Es ist tragisch, wie bei der Deutschen Bahn an der Qualität und Leistung der Schneeräumung auf Kosten unserer Fahrgäste gespart wird. Wir haben einen neuen Tiefpunkt erreicht.“, so Fabian Amini, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn GmbH. Und Dr. Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der Transdev GmbH, der Muttergesellschaft der Bayerischen Oberlandbahn GmbH: ergänzt: „Wir tun alles in unserer Macht stehende, um bei diesen Witterungsbedingungen den Zugverkehr im Oberland so weit wie möglich aufrechtzuerhalten und bedauern die Einschränkungen für unsere Fahrgäste. Als Betreiber des Regionalverkehrs sind wir jedoch auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Leider war die Deutsche Bahn als Eigentümer dieser Infrastruktur erneut nicht in der Lage, durch vorausschauende Planung und den Einsatz von ausreichend Personal das entstandene Chaos zu verhindern und einen störungsfreien Bahnbetrieb auch unter erschwerten Bedingungen sicherzustellen. Unter solchem Missmanagement leiden nicht nur die Fahrgäste, sondern auch die Bahnbetreiber in Bayern.“

Weitere Informationen zur aktuellen Betriebslage.

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