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BOB: Sukzessive Wiederaufnahme des Betriebs

16.01.2019

Der Zugverkehr im Netz der BOB wird ab dem 16. Januar 2019 nach Abschluss der Schneeräumarbeiten sukzessive in den kommenden Tagen wieder aufgenommen. Alle bereits möglichen Vorbereitungen wurden getroffen, aber mehrere BOB-Fahrzeuge weiterhin nicht zugänglich, vereist und witterungsbedingt beschädigt. Zugverkehr von Meridian und BRB läuft wie gehabt. Die Verkehrsleistungen aller Bahnen ist weiterhin abhängig von der weiteren Entwicklung der Wetterlage.

Starke Schneefälle und schleppende Schneeräumarbeiten der DB Netz hatten insbesondere südlich von Holzkirchen die Unterbrechung des Zugverkehrs der BOB nötig gemacht. Die Deutsche Bahn, in deren Verantwortung ein Großteil der Infrastruktur liegt, wird die Schneeräumarbeiten nun nach und nach abschließen. Prognostiziert wird das Ende dieser Arbeiten, bei denen unter anderem schwere Schneefräsen und Räumfahrzeuge zum Einsatz kommen müssen, für die frühen Morgenstunden des 16. Januar. Die Bayerische Oberlandbahn GmbH wird mit ihren BOB-Zügen den regulären Eisenbahnbetrieb dann in den kommenden Tagen sukzessive wieder aufnehmen können. Die Bayerische Oberlandbahn GmbH geht derzeit davon aus, dass es voraussichtlich noch bis kommenden Freitag zu betrieblichen Einschränkungen kommen wird. Die Herausforderungen der Wiederaufnahme des Betriebs bestehen darin, dass weiterhin mehrere Fahrzeuge in Bayrischzell vom Schnee eingeschlossen sind und viele Fahrzeuge im Netz nur notdürftig oder gar nicht enteist, repariert und betankt werden konnten, da das Bahnbetriebswerk Lenggries seit 06.01.19 bis heute Nachmittag nicht zugänglich war. Dies macht es nötig, dass viele Fahrzeuge zunächst in das Bahnbetriebswerk und die dortige Auftauanlage der Bayerischen Oberlandbahn GmbH gefahren werden müssen, um von den gröbsten Eismassen befreit und repariert zu werden.

Erwartet wird für die BOB – vorbehaltlich etwaiger Änderungen, die die Folge von Verzögerungen bei der Wiederherstellung der Verfügbarkeit der Infrastruktur sein können – folgendes Betriebskonzept, das voraussichtlich bis Freitag dieser Woche gelten wird:

  • Im Verlauf der heutigen Nacht werden auf der Strecke nach Lenggries eine Fräsfahrt und Reparaturarbeiten an der Infrastruktur durch die Deutsche Bahn erfolgen. Sofern diese bis zum Betriebsstart erfolgreich verlaufen sind, wird die BOB zwischen Lenggries und München die Züge stündlich im Pendelverkehr einsetzen können. Die Züge ab Lenggries fahren dann in Richtung München jeweils um XX:47 Uhr ab, die Züge ab München in Richtung Lenggries jeweils um XX:04 Uhr.
  • Auf der Strecke Tegernsee - Schaftlach, deren Infrastruktur im Besitz der Tegernseebahn Betriebsgesellschaft mbH ist, setzt die BOB ebenso Züge im stündlichen Pendelverkehr ein. Fahrgäste nach München können in Schaftlach umsteigen. Die Züge ab Tegernsee in Richtung Schaftlach fahren jeweils um XX:52 Uhr ab, in Schaftlach in Richtung Tegernsee um XX:48 Uhr.
  • Die Strecke Miesbach - Schliersee - Bayrischzell ist gesperrt (Stand 16.01.2019: 12:00 Uhr). Zwischen Holzkirchen und Miesbach verkehren Züge im Stundentakt.

Die oben beschriebenen Herausforderungen bei der Wiederaufnahme des Betriebs bringen es mit sich, dass einige Zugleistungen entfallen müssen und Fahrgäste auf eine frühere oder spätere Verbindung ausweichen müssen. Es handelt sich voraussichtlich um folgende Verbindungen, die tagesaktuell auch auf der Webseite der Bayerischen Oberlandbahn GmbH kommuniziert werden (www.meridian-bob-brb.de/de/bayerische-oberlandbahn/baustellen):

  • 86808 7:05 Uhr ab Bayrischzell Richtung München
  • 86903/86953 6:29 Uhr ab München Richtung Tegernsee/Lenggries
  • 86819 12:29 Uhr ab München nach Bayrischzell
  • 86919 12:29 Uhr ab München nach Lenggries
  • 86922 13:17 Uhr ab Lenggries nach München
  • 86972 13:22 Uhr ab Tegernsee nach München
  • 86969 13:18 Uhr ab Schaftlach nach Tegernsee

Das Landratsamt Miesbach hat angekündigt, dass am morgigen Tag die Schulen wieder geöffnet sein werden. Einige der ausfallenden Züge sind Züge, die mehrheitlich von Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Um Wartezeiten auf den nächsten Zug zu vermeiden, schließt sich die Bayerische Oberlandbahn GmbH dem Aufruf des Landratsamts an und bittet Eltern um die Bildung von Fahrgemeinschaften zur Fahrt in die Schule und zurück.

Die betriebliche Situation hatte sich wegen des starken Schneefalls für den Betrieb der Bayerischen Oberlandbahn seit Donnerstag, 10. Januar, dramatisch verschärft. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten der DB Netz AG, die für die Infrastruktur verantwortlich ist, hatten die regionalen Verantwortlichen der DB Netz seitdem enorme Anstrengungen unternommen, um eine sukzessive Wiederaufnahme am Mittwoch, 16. Januar, zu ermöglichen. Jedoch haben die durch die anfänglichen Verzögerungen nicht geräumten und inzwischen sehr schweren Schneemengen die Räumarbeiten erheblich verkompliziert. Mit schweren Gerätschaften und mit vollem Einsatz arbeiteten und arbeiten die Mitarbeiter der DB Netz AG zusammen mit den Kollegen der Bayerischen Oberlandbahn daran, dass bald wieder ein Betrieb ohne Einschränkungen möglich ist.

Im Meridian-Netz ist wegen der Witterungsverhältnisse mit betrieblichen Einschränkungen zu rechnen, da einige Fahrzeuge Schäden aufweisen, die durch Schnee und Eis entstanden sind.

Im Netz der BRB sind soweit keine witterungsbedingten Einschränkungen abzusehen.

In allen Netzen der Bayerischen Oberlandbahn und der Bayerischen Regiobahn sind die Mitarbeiter weiterhin unentwegt im Einsatz. Fabian Amini, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Die nunmehr seit zehn Tagen andauernde betriebliche Ausnahmesituation verlangt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles ab. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz zu sehen, dass wir besonders in diesen Momenten stark zusammenhalten, um für unsere Fahrgäste das jeweils Bestmögliche möglich zu machen. Wir hoffen nun, dass wir unseren Betrieb bald wieder regulär durchführen können.“

Nach wie vor können die widrigen Umstände, die die starken Schneefälle mit sich bringen, Einschränkungen im Eisenbahnverkehr bedeuten. Fahrgäste werden daher gebeten, sich rechtzeitig vor Abfahrt online über die Betriebslage zu informieren.

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